Heilkraft der Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) ist weit mehr als nur eine hübsche Deko auf dem Salatteller. Sie wurde 2013 völlig zurecht zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. In der Naturheilkunde gilt sie als das „Antibiotikum des kleinen Mannes“, weil sie Bakterien, Viren und Pilze effektiv bekämpft, ohne die Darmflora so radikal zu stören wie chemische Präparate.

Hier ist der kompakte Überblick über ihre „Superkräfte“:


Das Geheimnis: Die Senföle

Der scharfe Geschmack der Blätter und Blüten kommt von den Senfölglykosiden. Sobald man die Pflanze kaut oder zerkleinert, werden diese in Senföle umgewandelt.

  • Breitband-Wirkung: Sie wirken gegen eine Vielzahl von Erregern (Bakterien, Viren, Hefepilze).

  • Keine Resistenzen: Im Gegensatz zu klassischen Antibiotika bilden Bakterien gegen Senföle kaum Resistenzen.

  • Ausscheidung über die Atemwege und Harnwege: Das ist der Clou – die Wirkstoffe landen genau dort, wo sie gebraucht werden.


Die Hauptanwendungsgebiete

BereichWirkung & Anwendung
AtemwegeHilft bei Bronchitis, Nebenhöhlenentzündung und grippalen Infekten. Sie wirkt schleimlösend und hemmt die Vermehrung von Viren.
HarnwegeKlassiker bei Blasenentzündungen. Die Senföle desinfizieren die Harnwege von innen.
ImmunsystemDurch den extrem hohen Vitamin-C-Gehalt stärkt sie die Abwehrkräfte (ideal zur Vorbeugung im Herbst).
ÄußerlichAls Tinktur oder Breiumschlag kann sie bei leichten Muskelschmerzen oder zur Desinfektion kleinerer Wunden genutzt werden.

Tipps für die Praxis

  • Roh genießen: Hitze zerstört die wertvollen Senföle. Pack dir die Blätter und Blüten lieber direkt aufs Butterbrot, in den Quark oder in den Salat.

  • Die Schärfe-Regel: Je schärfer die Pflanze schmeckt, desto höher ist die Konzentration der Wirkstoffe.

  • Kombination: In der Apotheke findet man sie oft kombiniert mit Meerrettich (z. B. in Angocin), was die antibakterielle Wirkung noch verstärkt.


Ein kleines „Aber“ (Sicherheitshinweise)

Auch wenn sie natürlich ist, hat sie ordentlich Wumms:

  1. Magen-Darm-Empfindlichkeit: Bei übermäßigem Verzehr können die Senföle die Magenschleimhaut reizen. Wer einen empfindlichen Magen oder Magengeschwüre hat, sollte vorsichtig sein.

  2. Säuglinge und Kleinkinder: Aufgrund der Schärfe und potenziellen Reizung nicht für die Kleinsten geeignet.

  3. Nieren: Bei schweren Nierenerkrankungen sollte man auf hochdosierte Anwendungen verzichten.

Hier sind zwei einfache Wege, wie du die Power der Kapuzinerkresse für dich nutzen kannst: einmal als „Medizin“ im Fläschchen für die Hausapotheke und einmal als gesunder Genuss für die Küche.


1. Die „Antibiotikum“-Tinktur

Diese Tinktur ist ideal, um bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung oder einer Erkältung (Halsschmerzen, Husten) gegenzusteuern.

Was du brauchst:

  • Zwei Handvoll frische Blätter und Blüten (gewaschen und trocken getupft)

  • Ca. 200 ml hochprozentigen Alkohol (mind. 40 % Vol., z. B. Wodka oder Doppelkorn)

  • Ein sauberes Schraubglas und eine dunkle Flasche zur Aufbewahrung

So geht’s:

  1. Zerkleinern: Schneide die Blätter und Blüten grob klein.

  2. Ansetzen: Fülle die Pflanzenteile in das Glas und gieße den Alkohol darüber, bis alles gut bedeckt ist.

  3. Geduld: Verschließe das Glas und lass es für 2 bis 3 Wochen an einem hellen Ort (aber ohne direkte pralle Sonne) stehen. Schüttle es täglich einmal leicht durch.

  4. Abfüllen: Siebe die Mischung durch ein feines Tuch oder einen Kaffeefilter und fülle die Flüssigkeit in eine dunkle Tropfflasche um.

Anwendung: Im Akutfall nehmen Erwachsene meist 3-mal täglich 10 bis 20 Tropfen in etwas Wasser ein.


2. Das „Scharfe Heiler-Pesto“

Da Hitze die wertvollen Senföle zerstört, ist ein Pesto die perfekte Methode, um die Wirkstoffe fast vollständig zu erhalten.

Zutaten:

  • 2 große Handvoll Kapuzinerkresse (Blätter und Blüten gemischt)

  • 50 g Sonnenblumenkerne oder Walnüsse (kurz in der Pfanne geröstet)

  • 80–100 ml hochwertiges Olivenöl oder Rapsöl

  • 1 Zehe Knoblauch (optional)

  • Eine Prise Salz und ein Spritzer Zitrone

Zubereitung:

  1. Die Kapuzinerkresse grob hacken.

  2. Alle Zutaten in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab zu einer cremigen Masse verarbeiten.

  3. In ein sauberes Glas füllen und die Oberfläche mit einer dünnen Schicht Öl bedecken (das macht es länger haltbar).

Tipp: Dieses Pesto schmeckt hervorragend zu Nudeln, als Dip zu Kartoffeln oder einfach auf einem kräftigen Vollkornbrot. Es wirkt durch die Schärfe wunderbar schleimlösend.


Kleiner Hinweis zur Lagerung

Die Tinktur hält sich kühl und dunkel gelagert etwa ein Jahr. Das Pesto solltest du im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Wochen verbrauchen, da die frischen Blätter mit der Zeit ihr Aroma verlieren.

Was sind die Vitamine K1 und K2?

Vitamin K1 (Phyllochinon) und Vitamin K2 (Menachinon) sind beides Formen von Vitamin K, die für die Blutgerinnung und die Knochengesundheit unerlässlich sind. Sie unterscheiden sich jedoch in ihren Hauptquellen und spezifischen Funktionen im Körper.
Vitamin K1 (Phyllochinon)
  • Hauptfunktion: K1 ist vor allem für die Synthese von Proteinen in der Leber verantwortlich, die für eine normale Blutgerinnung notwendig sind.
  • Quellen: Es kommt hauptsächlich in grünem Blattgemüse und pflanzlichen Ölen vor, da es ein Produkt der Photosynthese ist.
    • Grünkohl: 817 µg pro Portion
    • Spinat: 305 µg pro Portion
    • Brokkoli: 155 µg pro Portion
    • Rapsöl: Eine gute Quelle für K1
Vitamin K2 (Menachinon)
  • Hauptfunktion: K2 spielt eine entscheidendere Rolle bei der Knochenmineralisierung und dem Kalziumtransport, indem es hilft, Kalzium in die Knochen zu leiten und von den Arterien fernzuhalten, was Arterienverkalkung vorbeugen kann.
  • Quellen: K2 wird hauptsächlich durch Bakterien gebildet.
    • Fermentierte Lebensmittel: Insbesondere Natto (fermentierte Sojabohnen), aber auch Sauerkraut
    • Tierische Produkte: Enthalten geringe Mengen K2, besonders von Tieren, die frisches grünes Gras fressen (z.B. Eier, Milchprodukte, Butter).
Zusammenfassung der Unterschiede
Eigenschaft Vitamin K1 (Phyllochinon) Vitamin K2 (Menachinon)
Hauptquelle Pflanzliche Lebensmittel (Grünzeug) Bakterielle Fermentation, tierische Produkte
Hauptfunktion Blutgerinnung (in der Leber) Knochen- und Gefäßgesundheit, Kalziumhaushalt
Verfügbarkeit im Körper Schnell verstoffwechselt und in der Leber gespeichert Länger im Blutkreislauf vorhanden, reichert sich im Gewebe an

Mittel mit entzündungshemmender Wirkung

Es gibt eine Vielzahl von Mitteln mit entzündungshemmender Wirkung. Diese werden oft als Antiphlogistika bezeichnet und können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden:

 

1. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)

 

Diese Medikamente sind eine der am häufigsten verwendeten Gruppen von Entzündungshemmern. Sie wirken schmerzlindernd, fiebersenkend und entzündungshemmend. Sie hemmen Enzyme (Cyclooxygenasen, COX), die an der Bildung von Entzündungsmediatoren beteiligt sind.

  • Wirkstoffe: Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen, Acetylsalicylsäure (ASS).
  • Anwendung: Häufig bei Gelenkschmerzen, Muskel- und Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und rheumatischen Beschwerden. Viele dieser Medikamente sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

 

2. Glukokortikoide (Kortison)

 

Diese sind synthetisch hergestellte Hormone, die eine sehr starke entzündungshemmende Wirkung haben, vergleichbar mit dem körpereigenen Hormon Cortisol. Sie werden bei schweren oder chronischen Entzündungen eingesetzt.

  • Wirkstoffe: Prednisolon, Dexamethason, Hydrocortison.
  • Anwendung: Bei schweren rheumatischen Erkrankungen, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), Asthma und allergischen Reaktionen. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen sollten Glukokortikoide nur nach ärztlicher Anweisung und unter sorgfältiger Überwachung verwendet werden.

 

3. Immunsuppressiva und Biologika

 

Diese Medikamente werden vor allem bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt, bei denen das Immunsystem fälschlicherweise körpereigene Gewebe angreift und Entzündungen verursacht.

  • Wirkstoffe: Methotrexat, Adalimumab, Infliximab.
  • Anwendung: Rheumatoide Arthritis, Psoriasis (Schuppenflechte), Morbus Crohn.

 

4. Pflanzliche und natürliche Mittel

 

Bestimmte Pflanzen und Lebensmittel enthalten natürliche Substanzen mit entzündungshemmender Wirkung.

  • Pflanzenstoffe:
    • Bromelain: Ein Enzym aus der Ananas, das bei Schwellungen und Entzündungen helfen kann.
    • Weidenrindenextrakt: Enthält Salicin, einen Vorläufer der Acetylsalicylsäure.
    • Arnika, Beinwell: Werden äußerlich bei Prellungen und Schwellungen angewendet.
    • Teufelskralle, Ingwer, Kurkuma: Traditionell zur Linderung von Entzündungen eingesetzt.
  • Lebensmittel: Eine antientzündliche Ernährung kann ebenfalls eine Rolle spielen. Dazu gehören Lebensmittel mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl), Antioxidantien (Beeren, Gemüse) und bestimmten Gewürzen (Ingwer, Kurkuma).

Wichtiger Hinweis: Jede Einnahme von Medikamenten sollte mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden, um die richtige Dosierung zu finden und mögliche Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu vermeiden. Insbesondere die Einnahme von Entzündungshemmern kann, je nach Wirkstoff, Risiken für den Magen-Darm-Trakt, die Nieren oder das Herz-Kreislauf-System bergen.

Azetylsalizylsäure und Schwindel

Acetylsalicylsäure als Auslöser von Schwindelanfällen - Vertigo

Acetylsalicylsäure, besser bekannt als Aspirin, ist ein weit verbreitetes Schmerzmittel mit entzündungshemmender Wirkung. Es wird häufig bei Kopfschmerzen, Fieber und leichten bis mäßigen Schmerzen eingesetzt.

Schwindelanfälle (Vertigo) sind hingegen ein Symptom, das durch ein gestörtes Gleichgewichtsgefühl gekennzeichnet ist. Es kann sich anfühlen, als würde sich die Umgebung oder man selbst drehen. Die Ursachen für Schwindel sind vielfältig und reichen von harmlosen Störungen des Innenohrs bis hin zu ernsthaften Erkrankungen des Gehirns.

Warum kann Acetylsalicylsäure einen Schwindelanfall verursachen?

Zwischen der Einnahme von Acetylsalicylsäure und Schwindelanfällen bestechen Zusammenhänge durch ihre Logik:

  • Blutverdünnung: Eine der bekanntesten Wirkungen von Acetylsalicylsäure ist ihre blutverdünnende Eigenschaft. Feine Kapillaren versorgen das Innenohr mit Flüssigkeit und Nährstoffen, wobei auch Schadstoffe im Austausch wieder abgebaut werden. Hier kann eine verstärkte Blutverdünnung durch Einblutungen einen Schwindelanfall auslösen. Daher sollte Acetylsalicylsäure sofort abgesetzt werden,.
  • Nebenwirkungen: Wie jedes Medikament kann auch Acetylsalicylsäure Nebenwirkungen hervorrufen. Dazu können Schwindel, Ohrensausen oder andere Gleichgewichtsstörungen gehören. Diese Nebenwirkungen sind jedoch in der Regel mild und vorübergehend.
  • Interaktion mit anderen Medikamenten: Wenn Acetylsalicylsäure zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen wird, können Wechselwirkungen auftreten, die zu Schwindel führen können.

Wann sollte man bei Schwindel einen Arzt aufsuchen?

Schwindel ist ein Symptom, das immer ernst genommen werden sollte. Besonders wenn der Schwindel plötzlich auftritt, stark ausgeprägt ist oder von anderen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Lähmungserscheinungen begleitet wird, ist ein Arztbesuch dringend erforderlich.

Dein Arzt wird die Ursache für deinen Schwindel abklären und eine geeignete Therapie einleiten. Dabei wird er auch deine Medikamenteneinnahme, einschließlich Acetylsalicylsäure, berücksichtigen.

Wichtig:

  • Selbstmedikation: Sprechen Sie unbedingt mit ihrem Arzt, wenn Sie meinen ein verordnetes Medikament nicht vertragen.
  • Individuelle Beratung: Jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente. Was für den einen unbedenklich ist, kann beim anderen zu Nebenwirkungen führen.

Zusammenfassend:
Obwohl es einen Zusammenhang zwischen Acetylsalicylsäure und Schwindel gibt, ist dieser in den meisten Fällen von individueller Bedeutung. Schwindel hat viele andere mögliche Ursachen, und die Rolle von Medikamenten muss immer im individuellen Kontext betrachtet werden. Bei anhaltenden oder besorgniserregenden Schwindelanfällen ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen.

Heilkräuter und ihre Verwendung

Es gibt eine Vielzahl von Heilkräutern, die für verschiedene Zwecke verwendet werden können. Hier ist eine Liste einiger bekannter Heilkräuter und ihrer Verwendung:

  1. Kamille (Matricaria chamomilla): Kamille wird häufig zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden, zur Beruhigung und Entspannung verwendet. Sie hat auch entzündungshemmende Eigenschaften und wird oft bei Hautreizungen und Entzündungen eingesetzt.

  2. Johanniskraut (Hypericum perforatum): Johanniskraut wird traditionell zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Depressionen eingesetzt. Es hat stimmungsaufhellende Eigenschaften und kann auch bei nervöser Unruhe und Schlafstörungen hilfreich sein.

  3. Pfefferminze (Mentha piperita): Pfefferminze wird oft zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden wie Verdauungsstörungen, Blähungen und Krämpfen verwendet. Sie hat auch eine kühlende Wirkung und kann bei Kopfschmerzen oder zur Inhalation bei verstopfter Nase verwendet werden.

  4. Baldrian (Valeriana officinalis): Baldrian wird oft als natürliches Beruhigungsmittel eingesetzt. Er kann bei Schlafstörungen, Angstzuständen und Nervosität helfen. Baldrian wird auch zur Linderung von Spannungskopfschmerzen verwendet.

  5. Ringelblume (Calendula officinalis): Ringelblume hat entzündungshemmende und wundheilende Eigenschaften. Sie wird oft zur Behandlung von Hautirritationen, Schnittwunden, Verbrennungen und Ekzemen verwendet.

  6. Echinacea (Echinacea purpurea): Echinacea wird oft zur Unterstützung des Immunsystems eingesetzt. Sie kann die Dauer und Schwere von Erkältungen und grippeähnlichen Symptomen verringern. Echinacea wird auch bei Infektionen der oberen Atemwege und zur Förderung der Wundheilung verwendet.

  7. Lavendel (Lavandula angustifolia): Lavendel hat beruhigende Eigenschaften und wird oft zur Entspannung und zur Förderung des Schlafs verwendet. Er kann auch bei Kopfschmerzen, Angstzuständen und Hautirritationen eingesetzt werden.

  8. Salbei (Salvia officinalis): Salbei hat antimikrobielle und adstringierende Eigenschaften. Er wird traditionell zur Linderung von Halsschmerzen, Entzündungen im Mundraum und bei übermäßigem Schwitzen eingesetzt.

  9. Ingwer (Zingiber officinale): Ingwer wird zur Linderung von Übelkeit und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Er kann auch entzündungshemmend wirken und bei der Behandlung von Arthritis-Symptomen helfen.

  10. Ginkgo (Ginkgo biloba): Ginkgo wird oft zur Verbesserung der Gedächtnisleistung und Konzentration verwendet. Es kann auch die Durchblutung fördern und bei Schwindel, Tinnitus und peripherer arterieller Verschlusskrankheit eingesetzt werden.

Bitte beachten Sie, dass die Verwendung von Heilkräutern je nach individueller Situation unterschiedlich sein kann und es ratsam ist, einen Fachmann oder eine Fachfrau im Bereich der Naturheilkunde oder Phytotherapie zu konsultieren, um die richtige Dosierung und Anwendung zu erhalten.

Weitere Heilkräuter

  1. Alant (Inula helenium)
  2. Aloe Vera (Aloe barbadensis miller)
  3. Andorn (Marrubium vulgare)
  4. Arnika (Arnica montana)
  5. Augentrost (Euphrasia officinalis)
  6. Baldrian (Valeriana officinalis)
  7. Baldrianwurzel (Valeriana officinalis radix)
  8. Bärlauch (Allium ursinum)
  9. Basilikum (Ocimum basilicum)
  10. Beinwell (Symphytum officinale)
  11. Benediktenkraut (Cnicus benedictus)
  12. Berberitze (Berberis vulgaris)
  13. Birkenblätter (Betula pendula/pubescens)
  14. Bittermelone (Momordica charantia)
  15. Blutwurz (Potentilla erecta)
  16. Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum)
  17. Brennnessel (Urtica dioica)
  18. Brennnesselsamen (Urtica dioica semen)
  19. Brennnesselwurzel (Urtica dioica radix)
  20. Brombeerblätter (Rubus fruticosus)
  21. Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  22. Buchsbaum (Buxus sempervirens)
  23. Buchweizen (Fagopyrum esculentum)
  24. Calendula / Ringelblume (Calendula officinalis)
  25. Cayennepfeffer (Capsicum annuum)
  26. Cordyceps (Cordyceps sinensis)
  27. Damiana (Turnera diffusa)
  28. Dill (Anethum graveolens)
  29. Echinacea (Echinacea purpurea)
  30. Eisenkraut (Verbena officinalis)
  31. Enzian (Gentiana lutea)
  32. Eukalyptus (Eucalyptus globulus)
  33. Faulbaumrinde (Frangula alnus)
  34. Fenchel (Foeniculum vulgare)
  35. Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  36. Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)
  37. Gänseblümchen (Bellis perennis)
  38. Geißraute (Galega officinalis)
  39. Gelbwurz (Curcuma longa)
  40. Ginkgo (Ginkgo biloba)
  41. Ginseng (Panax ginseng)
  42. Goldrute (Solidago virgaurea)
  43. Hagebutte (Rosa canina)
  44. Herzgespann (Leonurus cardiaca)
  45. Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris)
  46. Holunderblüten (Sambucus nigra)
  47. Hopfen (Humulus lupulus)
  48. Huflattich (Tussilago farfara)
  49. Huflattichblätter (Tussilago farfara folium)
  50. Igelkolben (Sparganium erectum)
  51. Ingwer (Zingiber officinale)
  52. Iriswurzel (Iris germanica)
  53. Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  54. Johanniskrautöl (Hypericum perforatum oleum)
  55. Kamille (Matricaria chamomilla)
  56. Kapernstrauch (Capparis spinosa)
  57. Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)
  58. Kardamom (Elettaria cardamomum)
  59. Katzenkralle (Uncaria tomentosa)
  60. Katzenminze (Nepeta cataria)
  61. Kava-Kava (Piper methysticum)
  62. Klatschmohn (Papaver rhoeas)
  63. Knoblauch (Allium sativum)
  64. Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  65. Königskerze (Verbascum thapsus)
  66. Kreuzkümmel (Cuminum cyminum)
  67. Kubebenpfeffer (Piper cubeba)
  68. Labkraut (Galium verum)
  69. Lavendel (Lavandula angustifolia)
  70. Leinsamen (Linum usitatissimum)
  71. Lindenblüten (Tilia spp.)
  72. Löwenzahn (Taraxacum officinale)
  73. Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  74. Maca (Lepidium meyenii)
  75. Mädesüß (Filipendula ulmaria)
  76. Majoran (Origanum majorana)
  77. Mariendistel (Silybum marianum)
  78. Melisse (Melissa officinalis)
  79. Minze (Mentha spp.)
  80. Mistel (Viscum album)
  81. Mistelzweig (Viscum album)
  82. Moringa (Moringa oleifera)
  83. Nachtkerzenöl (Oenothera biennis)
  84. Oregano (Origanum vulgare)
  85. Passiflorae herba (Passiflora incarnata)
  86. Passionsblume (Passiflora incarnata)
  87. Passionsblumenextrakt (Passiflora incarnata)
  88. Pestwurz (Petasites hybridus)
  89. Petersilie (Petroselinum crispum)
  90. Pfefferminze (Mentha piperita)
  91. Queckenwurzel (Agropyron repens)
  92. Quendel (Thymus serpyllum)
  93. Reishi (Ganoderma lucidum)
  94. Rhabarberwurzel (Rheum palmatum)
  95. Römische Kamille (Chamaemelum nobile)
  96. Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
  97. Safran (Crocus sativus)
  98. Salbei (Salvia officinalis)
  99. Salbeiöl (Salvia officinalis)
  100. Sanddorn (Hippophae rhamnoides)
  101. Schachtelhalm (Equisetum arvense)
  102. Schafgarbe (Achillea millefolium)
  103. Schafgarbenkraut (Achillea millefolium)
  104. Schisandra (Schisandra chinensis)
  105. Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)
  106. Schwarzkümmel (Nigella sativa)
  107. Schwarzkümmelöl (Nigella sativa oleum)
  108. Schwarznessel (Ballota nigra)
  109. Seifenkraut (Saponaria officinalis)
  110. Spitzwegerich (Plantago lanceolata)
  111. Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra)
  112. Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus)
  113. Taubnessel (Lamium album)
  114. Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)
  115. Thymian (Thymus vulgaris)
  116. Tormentill (Potentilla erecta)
  117. Vogelmiere (Stellaria media)
  118. Waldmeister (Galium odoratum)
  119. Weidenrinde (Salix alba)
  120. Weinraute (Ruta graveolens)
  121. Weißdorn (Crataegus spp.)
  122. Wermut (Artemisia absinthium)
  123. Wermutkraut (Artemisia absinthium)
  124. Wollziest (Stachys officinalis)
  125. Ysop (Hyssopus officinalis)
  126. Zinnkraut (Equisetum arvense)
  127. Zistrosenkraut (Cistus incanus)
  128. Zitronenmelisse (Melissa officinalis)
  129. Zitronenverbene (Aloysia citrodora)

Chemotherapie symptomfrei durch Fasten

Chemotherapie durch Fasten symptomfrei durchleben

Unsere Körperzellen verfügen über einen faszinierenden Selbstschutz gegenüber vielen Einflüssen.

Bestimmt ist es Ihnen auch schon passiert. Sie haben eine Grippe, fühlen sich krank und haben keinen Hunger. Die Zellen signalisieren dem Körper den Selbstschutz zu aktivieren.

Das folgende Video zu diesem Thema empfehle ich auf ARTE anzusehen:

https://www.arte.tv/de/videos/043980-000-A/fasten-und-heilen/
55 Min., verfügbar  bis 14/07/2020

 

Beitrag wird noch vollständigt…

Zimt senkt Blutzucker, Cholesterin und wirkt entzündungshemmend

Zimt senkt den Blutzucker-, Cholesterinspiegel und wirkt entzündungshemmend

Zimt hat besondere Eigenschaften, welche die Gesundheit fördert. Es kann die Blutzuckerwerte und ausserdem den Cholesterinspiegel senken. Bei Entzündungen wirkt Zimt hemmend und tötet schädliche Bakterien und Pilze, wirkt also bei der Behandlung von Zahnfleischentzündungen und Hauterkrankungen wie Ekzeme und Fußpilz/Nagelpilz.

Einen guten Artikel zu diesem Thema finden Sie auf https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zimt.html

Nährwerte
 
Menge pro 
Kalorien 247
Fettgehalt 1,2 g 
Transfettsäuren 0 g 
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0,1 g 
Einfach ungesättigte Fettsäuren 0,2 g 
Gesättigte Fettsäuren 0,3 g 
Cholesterin 0 mg 
Natrium 10 mg 
Kalium 431 mg 
Kohlenhydrate 81 g 
Ballaststoff 53 g 
Zucker 2,2 g 
Protein 4 g 
Vitamin A295 IUVitamin C3,8 mg
Kalzium1.002 mgEisen8,3 mg
Vitamin D0 IUVitamin B60,2 mg
Vitamin B120 µgMagnesium60 mg

Zimt und Nebenwirkungen - was Sie beachten sollten

Einige Menschen reagieren auf Zimt allergisch und wer einen Verdacht hat sollte zuvor einen Allergietest machen.

Diabetiker müssen hier aufpassen, denn die bekannteste und faszinierendste Eigenschaft des Zimts ist seine Blutzuckersenkende Wirkung. Daher sind Messungen des Blutzuckers bei der Einnahme wichtig.

Diabetes Typ 2, Blutzucker ohne Medikamente selbst senken

Diabetes Typ 2, Blutzucker und Cholesterin ohne Medikamente selbst senken.

Essen ohne nachzudenken, trinken was schmeckt und das, bis man nicht mehr kann. Ein Frühstück ist die wichtigste Malzeit des Tages, meinen viele – also her mit Toast, Brötchen, Brot, Croissants, Butter, Honig und Marmelade oder Wurst, Käse, Eier, Bohnen, Speck und viel Saft, eventuell noch ein Joghurt oder Müsli mit Früchten. Zum Mittag eine schöne Vorspeise, ein reichlich gefüllter Teller zum Hauptgang und ein leckeres Dessert – alles mit einer süßen Limonade oder Brause herunter gespült. Hauptsache der Bauch ist voll mit Fleisch, Pommes und Eis oder Kuchen. Danach erst einmal ein Schläfchen, damit der Magen in Ruhe arbeiten kann. Bald gibt es dann endlich auch Abendbrot mit gesundem Vollkorn- oder Graubrot, Wurst, Käse, Schinken.
Das schafft der Körper aber nicht zu verarbeiten und die Zellen wollen keinen Zucker mehr aufnehmen. Die Zellen entwickeln gegen den Zubringer Insulin eine Resistenz.

Pflanzliche Ernährung und bewusstes Essen

Auch wenn es schmeckt, sollte man stets darauf achten wieviel auf dem Teller liegt.
Beginnen Sie schon beim Frühstück mit einem gewissen Verzicht auf zuviel Zucker, denn bedenken Sie, dass 12 gramm davon für den gesamten Tag völlig genügen. So würde auch nur ein Apfel zum Frühstück ausreichen, der neben vielen Vitaminen nur einen kleinen Anteil Fruchtzucker enthält, was ungefähr 2 Stück Würfelzucker entspricht. Alternativ wäre ein ungesüßtes Müsli mit 40 gramm Haferkleie und frischem Obst mit 250 gramm Magermilch vollwertig.
Aleine schon die Haferkleie kann den Cholesterinspiegel bis zu 15% senken.   

Hierzu gibt es ein tolles Video von Dr. Weigl

Artikel wird noch verfollständigt.

Nelken

Gewürznelken und ihre medizinische Heilwirkung

Meist werden Gewürznelken in der Küche verwendet und finden eine vielfältige Verwendung bei der Zubereitung deftiger Speisen.

Seit dem frühen Mittelalter sind Gewürznelken in Europa bekannt, sie wurden aber auch schon in der Antike als Heilpflanze verwendet. Eine lange Zeit hatten die Niederländer ein Handelsmonopol und verschifften die Pflanze hauptsächlich aus Indonesien. Auch heute noch werden Gewürznelken von dort zum großen Teil in Amsterdam und Rotterdam umgeschlagen.

Heutzutage werden Gewürznelken weltweit angebaut. Gewürznelken mit der besten Qualität kommen derzeit von den Molukken (Indonesien), Sansibar (Afrika – Insel Pemba) und Madagaskar.

Verwendung und Inhaltsstoffe (Wikipedia)

Bestimmend für Geruch, Geschmack und Wirkung von Gewürznelken sind die in ihnen enthaltenen ätherischen Öle, deren Anteil bis zu 15 % ausmacht. Sie bestehen im Wesentlichen aus 70 bis 85 % Eugenol (das auch in Zimt vorkommt), etwa 15 % Eugenolacetat und 5 bis 12 % β-Caryophyllen. Ein weiterer Bestandteil ist Oleanolsäure mit 2 %. Eugenol besitzt eine betäubende Wirkung, weshalb das Kauen von Gewürznelken als Hausmittel gegen Zahnschmerzen bekannt ist. Es soll auch gegen Mundgeruch wirksam sein. In einer Untersuchung haben spanische Wissenschaftler den Gehalt an ätherischen Ölen aus fünf mediterranen Gewürzen (Oregano, Rosmarin, Thymian, Salbei und Gewürznelken) untersucht und kamen zu dem Ergebnis, dass Gewürznelken den höchsten Gehalt an Antioxidantien (Polyphenolen) aufwiesen. Als Zusatz zu Fleischprodukten und anderen Nahrungsmitteln können diese die Fettoxidation aufhalten und einen gesundheitlichen Mehrwert bieten.[5]

Die kleinen braunen Knospen schmecken sehr intensiv. In der Küche werden Gewürznelken – vorsichtig dosiert – zum Würzen von Marinaden, Saucen, Wurst, Fleisch- und Fischgerichten, Rotkohl, Lebkuchen und anderem verwendet. Sie sind auch Bestandteil von Currypulver. Essen sollte man nur den Nelkenkopf. Er schmeckt rund und edel, der Stängel ist dagegen fast penetrant bitter. In Fonds, Suppen und Punsch kocht man Nelken im Ganzen mit und entfernt sie am Ende der Garzeit. Im Mörser zermahlen würzen sie Weihnachtsgebäck und Currys.

Im Mittelalter wurden die Gewürznelken als leber-, magen- und hirnstärkend angesehen. Die Wirksamkeit der Blütenknospen und der Blätter wurde als ähnlich angesehen. Als pharmazeutische Substitutionsmöglichkeit galt Echter Galgant.

Die indonesischen Kretek (Nelkenzigaretten, im deutschsprachigen Raum vor allem bekannt unter dem Namen des Marktführers Gudang Garam) enthalten neben Tabak einen erheblichen Anteil geschroteter Gewürznelken. Mehr als die Hälfte der Jahresernte wird für die Herstellung der indonesischen Nelkenzigaretten verbraucht.